Notepad on Desk

Die akademische Freiheit ist die Freiheit,
so viel lernen zu dürfen, wie man nur will.

Rudolf Virchow (1821 - 1902)

 

Wie Sie mit 5 einfachen Tricks jeden Verlagsvertrag verstehen und an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Die erste Rose auf unserem gemeinsamen Weg ist eine besonders schöne, aber leider auch sehr dornige Rose: Der Verlagsvertrag.Nach Annahme eines wissenschaftlichen Journalartikels erhalten ihn alle Autoren umgehend vom Verlag.Viele Forschende schicken ihn oft unkommentiert – häufig sogar ungelesen – unterschrieben zurück an den Verlag. Aber:

Verträge sind Verhandlungssache!

Deswegen kann ich Sie nur ermuntern: Ein Blick in den Verlagsvertrag lohnt sich.Nehmen Sie sich daher kurz Zeit für die unten stehenden Beiträge: In ihnen sind einige ausgewählte Regelungen zusammengestellt, auf die Sie bei der Durchsicht des nächsten Verlagsvertrags besonders achten sollten, damit Sie künftige Verträge kompetent entschlüsseln können und gestärkt in die Verhandlungen mit den Verlagen gehen.Haben Sie insbesondere den Mut, ungewollte Passagen zu streichen – was (Ihnen) nicht passt, wird passend gemacht. Denn die Euphorie über die Annahme des Beitrags soll sich ja auch nach dessen Publikation fortsetzen. 1. Einräumung eines ausschließlichen Nutzungsrechts 2. Einräumung des Nutzungsrechts mit Möglichkeit der Unterlizensierung 3. Einräumung von Nutzungsrechten für noch unbekannte Nutzungsarten 4. Regelungen zum Zweitverwertungsrecht 5. Regelungen zur rechtlichen Unbedenklichkeit FAZIT Ein Verlagsvertrag ist abänderbar! Nutzen Sie Ihre Gelegenheit und lassen Sie sich nicht Ihrer eigenen Inhalte berauben, indem Sie

  • den Verlagsvertrag lesen, bevor Sie ihn unterschreiben.

  • Unnötiges (insbesondere ausschließliche Nutzungsrechte und die Einräumung von Nutzungsrechten für vom Verlag nicht benötigte Nutzungsarten) herausstreichen und

  • die Regelungen ergänzen, die Ihnen wichtig sind (insb. Zweitverwertungsrecht, also Recht zur eigenen Veröffentlichung (unter CC-BY-Lizenz), falls nicht ohnehin gesetzlich gewährt).

© 2020 Julia Wildgans

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